Es ist besser, ein kleines Licht zu entzünden,
als die Dunkelheit zu verfluchen.
Konfuzius 
 

 Schön, dass Sie zu uns gefunden haben  

Herzlich willkommen auf unserer Internetseite.

Was auch immer der Grund gewesen sein mag, dass Sie jetzt hier sind –
vielleicht möchten Sie sich einfach nur darüber informieren, wer wir sind,
vielleicht sind Sie auf der Suche nach einem neuen vierbeinigen Familienmitglied
oder haben generelle Fragen zum Thema Tierschutz allgemein oder speziell Auslandstierschutz
und weshalb gerade Ungarn.
Alle diese Fragen werden wir Ihnen gerne und ausführlich auf den folgenden Seiten beantworten.
   

Warum gerade Ungarn? Es war, wie so vieles im Leben, ein Zufall – es hätte eben so gut Spanien, Griechenland, die Türkei sein können. Aber es war nun mal Ungarn, wo mein Mann und ich 1993
einen kurzen Urlaub machten, und wo ein armer kleiner Streuner den Stein ins Rollen brachte.
Wenn Sie mögen, lesen Sie unter Wie alles begann die Entstehungsgeschichte des von mir initiierten Tierheims in Tapolca-Sebron (Plattensee), das von unserem 1995 gegründeten Verein
ausschließlich mit dessen Mitteln erbaut worden ist.

Auf diese Leistung sind wir heute noch stolz, stolz deshalb, weil wir es nicht dabei bewenden ließen,
die damaligen erschütternden Zustände anzuprangern, sondern mit Engagement und vor allen Dingen Durchhaltevermögen für dieses Tierheim buchstäblich gekämpft haben.
 

Darüber hinaus haben wir das Tierheim von Erzsebet Gàl in Paks an der Donau
(südlich von Budapest) mit auf- und ausgebaut und unterstützen dieses Projekt
ebenfalls seit mehr als 20 Jahren, über das Sie unter Das Tierheim in Paks
alles Wissenswerte finden werden.  
 

Warum Auslandstierschutz – wo doch unsere Tierheime oft auch aus allen Nähten platzen?
Die Antwort ist hier recht einfach: Eben weil es bei uns in der Nähe jeder größeren Stadt Tierheime gibt, während dies z.B. in Ungarn vor 20 Jahren nicht der Fall war, hinzu kam, dass es damals überhaupt kein Tierschutzgesetz gab – man konnte mit seinem Hund tun und lassen, was man wollte.
Wollte man ihn los werden, wurde er erhängt, totgeschlagen, vergiftet, aus dem fahrenden Auto geworfen
und im günstigsten Falle mehrere Dörfer weiter ausgesetzt, in der Hoffnung,
dass er nicht nach Hause finden würde.
Wenn ich dieses Argument ins Feld führe, heißt es dann häufige: „Ja, ja – das war halt so im Sozialismus...“ Unfug, nicht viel besser war es bei uns in Deutschland: noch in den 50er und 60er Jahren
wurden Tausende von Tieren alljährlich zur Ferienzeit auf der Autobahn ausgesetzt
oder gar aus dem Auto geworfen, Kettenhunde waren üblich, und wenn sie alt geworden waren
oder man ihrer überdrüssig war, wurden sie auch bei uns erschlagen,
junge Hunde und Katzen wurden ersäuft – auch ohne Sozialismus.
Dies verbietet heute das Gesetz.
Wir sind also nicht besser, sondern wir haben nur die strengere Gesetzgebung.
 

Und natürlich hat sich unser Bewusstsein im Umgang mit den Tieren geändert
(obwohl auch hier bei uns noch vieles im Argen liegt, denkt man alleine nur an die verheerenden Zustände
bei der Massentierhaltung, um nur eines von vielen Übeln zu nennen).
Glücklicherweise hat sich auch die Situation in Ungarn wesentlich gebessert.
Mittlerweile gibt es ein bescheidenes Tierschutzgesetz, seit Januar 2016 ist die Kettenhaltung verboten.

Auslandstierschutz deshalb, weil es weltweit auf diesem Gebiet
schreckliche Missstände und schrecklich viel Elend gibt.
Man darf seine Augen weder davor verschließen, noch wegsehen und muß helfen,
wann immer dies möglich ist.

Schauen Sie sich also um – und wenn Sie das, was Sie lesen, überzeugt hat
und Sie evtl. noch ein Projekt suchen, das Sie unterstützen möchten,
so würden wir uns sehr freuen, wenn ihre Wahl auf uns fiele.
Oder entscheiden Sie sich für eine Mitgliedschaft –

wir brauchen Sie und Ihre Hilfe.

 

Ich grüße Sie sehr herzlich und würde mich freuen, Sie öfter hier zu treffen.
 

Ihre
Marianne Wiethoff
1. Vorsitzende

 

 


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